Mittwoch, 21. April 2010

Von Mercury Bay nach Rotorua

Am naechsten Tag ging die Fahrt weiter. Heutiges Etappenziel lautete Rotorua, einer Stadt in der es im wahrsten Sinne des Wortes brodelt.

Wir machten einen kleinen Zwischenstop in Waihi-Karangahke, einer kleinen ehemaligen Goldmienen Anlag. Wir bekamen die Moeglichkeit durch den Canyon und durch die alten Schaechte der einsitgen Goldmiene zu laufen.
Es ging ueber Haengebruecken, alte verrostete Gleise, tunkle Tunnnel und Wassergraeben. Ein sehr interessanter Weg, der uns allen viel Freude machte und das Beduerfnis nach Abenteuer stillte.

Gegen Nachmittag kamen wir dann in Rotorua an.

Wie schon erwaehnt brodelt es in dieser Stadt an allen Ecken und Enden. Aufgrund der geothermale Aktivitaet in dieser Gegend haben sich hier ueberall Schlamm- und Matschloecher im Boden gebildet, aus denen es kraeftig raucht und dampft.
In der Luft liegt der Geruch nach faulen Eiern da die Schwefelgase sich durch die gesamte Stadt zieht. Eine etwas unangenehme Begleiterscheinung, der sonst so beeindruckenden Natur hier.

Angeblich sollen die Schwefeldaempfe eine heilende Wirkung auf allerlei Atemwegserkrankungen haben, und viele Menschen mit z.B. Asthma extra deswegen nach Rotorua ziehen. Mir persoenlich reichte allerdings eine Nacht in dieser uebelriechenden Stadt.

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