Der naechste Morgen begann frueh mit der Fahrt zum Ferry Terminal.Wir mussten noch eine ganze Weile warten bevor die Faehre schliesslich gegen 8.45 uhrablegte. Die Ueberfahrt durch die Cook Strait zur Suedinsel dauert etwa drei Stunden, erschien uns jedoch endlos lange.
Als wir dann schliesslich doch noch in Picton ankamen, unser Gepaeck abgeholt und uns am Bus versammelt hatten, ging die Fahrt dann wieder auf dem Landweg weiter.
Der Weg fuehrte uns durch das Marlborough Valley, der bekanntesten Weinanbaugegend Neuseelands. Aufgrund der vielen Sonnenstunden in diesem Teil des Landes, und einer besonderen Bodenzusammensetzung, haben die Weine aus dieser Gegend eine sehr gute Qualitaet, und sind auf dem internationalen Markt hoch angesehen. Und obwohl Neuseelands Anteil an der weltweiten Ewinproduktion nur etwa 0.03% betraegt, gehoeren die Weine selbst dann doch zu den Top 3%.
Oder wie es unser Fahrer so nett umschrieb" "Neuseeland stellt nicht sonderlich viel her- aber das was wir machen ist verdammt guter Shit..." Was soll man da noch ergaenzen? :-)
Zum Mittagessen hielten wir in einer kleinen Stadt namens Havelock, die vor allem fuer ihre "greenshell mussels" bekannt ist.
Gegen Nachmittag kamen wir dann in Nelson an, dem Tor zum Abel Tasman National Park, und angelblich geographischen Mittelpunkt Neuseelands.
Wie Wikipedia allerdings erklaert, war dieser Mittelpunkt dann aber doch nur der Mittelpunkt, um frühe Landvermessungen durchzuführen, und der wahre geographische Mittelpunkt Neuseelands liegt tatsächlich in dichtem Gestrüpp eines Waldes auf der Spooner Range in der Nähe von Tapawera, 35 Kilometer südwestlich von Nelson.
Wir blieben eine ganze Weile auf dem Berg, machten allerlei lustige Fotos und genossen die Abendsonne, bevor wir dann schliesslich zum Abendessen wieder ins Hostel zurueck gingen.
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