Freitag, 28. Dezember 2007

Merry Christmas

Man sollte meinen, dass Weihnachten in den USA mal wieder ein Fest der Superlative ist, von gigantischem Ausmaß, so ganz nach dem Motto: big, bigger, USA...

Aber, ganz ehrlich, ich glaube so belanglos wie dieses Jahr habe ich Weihnachten noch nie verbracht!
Das mag zum einen daran liegen, dass schon den ganzen Dezember über kein so richtiges Weihnachtsfeeling aufkommen wollte, trotz Straßendekorationen und Weihnachtsmusik, und zum anderen daran, dass hier am 24. Dezember nichts, aber auch gar nichts los ist!
Denn wie ihr wahrscheinlich wisst, beschränkt sich Weihnachten in den USA auf einen einzigen Tag, nämlich den 25.Dezember. Am Morgen desselbigen findet in den amerikanischen Familien das statt, was wir in Europa am Abend vorher zelebrieren. Nämlich um den Baum herum sitzen, Geschenke auspacken und viel zu viel essen. Dannach ist eigentlich auch schon wieder alles vorbei- viele Geschäfte und Restaurants öffnen sogar am Nachmittag wieder ihre Türen, die ausnahmsweise für ein paar Stunden geschlossen waren.

Was macht man also als Europäer an einem Heilig Abend, der keiner ist? Tja, gute Frage die sich Kirsten, Aryane und ich auch schon den ganzen Tag über gestellt haben... Einfach so vorbeigehen lassen?! Nee, das kann man irgendwie nicht machen- schließlich ist doch Weihnachten (auch wenn wir uns daran seber immer wieder erinnern mussten)! Wir beschlossen also wenigstens zusammen was essen zu gehen, wenn wir schon auf den ganzen Rest verzichten mussten.
Also trafen wir uns gegen sieben und gingen zusammen in die Louisiana Pizza Kitchen- hat bisher auch noch keiner von uns gemacht, an Heilig Abend Pizza essen gehen- war mal was anderes!
Während dem Essen überlegten wir uns ob wir hinterher vielleicht noch zum Jackson Square gehen sollten, da dort jedes Jahr um Mitternacht eine angeblich ziemlich tolle Messe stattfindet, für die man allerdings schon Stunden vorher anstehen muss, wenn man noch einen Platz in der Kirche bekommen will. Daher liesen wir die Frage ob wir hingehen würden erst mal offen im Raum stehen.

Als wir nach dem Essen dann aber wieder raus auf die Straße sind verwarfen wir die Idee mit der Messe schnell wieder, da es an diesem Abend ungewöhnlich kalt war und keiner länger draußen bleiben wollte um sich die Beine in den Bauch zu stehen. Da keiner ne Idee hatte was man sonst noch mit diesem Abend anstellen könnte gingen wir direkt nach Hause...

Wie mein Heilig Abend zu Ende ging: nun ja, wie ich schon sagte, es war ziemlich kalt und ungemütlich- und was macht man an solchen Abenden am besten? Man geht früh schlafen;-)




Am 25. Dezember musste ich wieder arbeiten, worüber ich aber eigentlich ganz froh war. Es war ein ziemlich ruhiger fast schon langweiliger Abend, also total easy going. Nach der Arbeit habe ich eine kleine Runde durchs French Quarter gedreht, um noch ein paar Fotos von den teilweise doch sehr kitschigen Weihnachtsdekorationen zu machen. Mein Favorit sind aber immer noch die "Weihnachtspalmen" :-)

Als ich grad wieder nach Hause kam, habe ich Nick und Ringer getroffen, die mich dazu einluden noch mit ihnen und den anderen Jungs ins Pat O'Briens zu gehen. Das habe ich dann auch gemacht, und es wurde ein noch echt lustiger Abend. Außer uns schien außerdem noch halb New Orleans dieselbe Idee gehabt zu haben, denn so voll habe ich das Pat O'Briens noch nie erlebt!!! Es waren so viele Leute da, dass man kaum laufen konnte!!! Nur zur Erinnerung, wir schrieben immernoch den 25. Dezember: Feiertag, Fest der Familie etc. Und ich kam nicht umhin zu denken: "so verbringen die Amis also ihren Weihnachtstag- morgens besinnlich, abends besoffen" ;-)
Weihnachten in New Orleans

Montag, 10. Dezember 2007

Swamp Tour, oder – wo sind nur die Krokodile?

Anfang Dezember hatte ich Besuch aus Kanada. Papa und Barbara sind für vier Tage nach New Orleans gekommen, was mir nicht nur drei freie Tage bescherte, sondern auch einen kurzen Ausbruch aus dem Alltag ;-)

Habt ihr schon mal Besuch aus dem Ausland gehabt, und bemerkt was das für einen selber bedeutet? Kaum zeigt man den Besuchern die Gegend in der man lebt und sich rumtreibt, fühlt man sich wieder selbst wie ein Tourist. Und das im eigenen Zuhause.

Aber das ist eigentlich ganz gut, denn da ich selber nie die Zeit hatte wirklich Urlauber in New Orleans zu sein hat es mich umso mehr gefreut nun auch mal selber die Touristenattraktionen mitmachen zu können. Eine dieser Attraktionen, um die kein Tourist der ernsthaft New Orleans erkunden will herumkommt, ist die sogenannte „Swamp Tour“.

Bei einer Swamptour handelt es sich um eine geführte Tour durch die swamps, also den Sumpfgebieten des Mississippi, bei der man dann mit ein bisschen Glück Krokodile entdecken kann. Die Swamptour ist der Renner unter den Touren die man in New Orleans machen kann, deshalb habe ich mich darauf auch ganz besonders gefreut;-)

Mir einem Tourbus wurden wir und etwa 20 andere Touristen aus der Stadt ins nahe gelegene Westwego gefahren. (Wer über den Namen stolpert muss ihn nur mal langsam, Silbe für Silbe lesen: West- we- go. Womit auch geklärt wäre wo sich jene Stadt befindet, und wie der Name zustande kam...Richtig- von den ersten Siedlern die es nach Westen zog;-)) Diese und noch mehr Geschichten vom früheren New Orleans erzählte uns der Fahrer auf der Fahrt dorthin und erklärte, an noch anderen amüsanten Beispielen, warum hier unten im Süden das ein oder andere eben doch etwas anders läuft als im Rest der USA.

Nach einer halben Stunde etwa kamen wir an unserem Zielort an, an dem schon ein, nennen wir ihn mal Naturforscher, auf uns wartete.

Er erzählte uns etwas über die verschiedenen Tiere und Reptilien die man in den swamps so finden kann, und hat uns zu unserem besseren Verständnis ein paar seiner „Haustierchen“ gleich mal als lebende Vorführexemplare mitgebracht. Darunter waren eine kleine Schlange (sein „Baby“), eine Schnapp- Schildkröte (wenn die zubeißt hast du keinen Finger mehr) und ein kleines Krokodil, zur Einstimmung auf die hoffentlich etwas größeren Exemplare in den swamps!!! Will jemand streicheln???

Dann ging’s rauf aufs Boot, und nachdem jeder einen Platz eingenommen hatte schipperten wir langsam los. Jeder von uns suchte aufmerksam die Wasseroberfläche oder die Ufer ab und starrte angestrengt auf jeden noch so lebendig aussehenden Baumstamm. Aber außer Fischreihern, skurrilen Bäumen und anderen merkwürdigen Gewächsen sahen wir nichts. Als ich schon das Gefühl hatte dass heute wohl kein guter Tag war um Krokodile in freier Wildbahn zu sehen, stoppte der Kapitän plötzlich mit einem Ruck den Motor und zeigte ganz aufgeregt auf eine mit Wasserpflanzen bedeckte Stelle im Wasser. Und da, auf einmal, konnte ich sie sehen: ein paar grüne Augen, die neugierig, oder auch gelangweilt aus dem Wasser starrten. Der Rest des Körpers war kaum zu erkennen, bzw. hätte von einem Baumstamm kaum unterschieden werden können.

Aber nachdem wir nun also mit Hilfe des Kapitäns wussten, wonach wir schauen mussten (nämlich nach irgendetwas das aussah wie Baumstamm, aber vielleicht auch Krokodil sein könnte ;-)) ging es ein wenig einfacher die versteckten Krokodile unter der Wasseroberfläche ausfindig zu machen. Trotzdem erforderte es immer noch extremste Aufmerksamkeit von jedem der Teilnehmer. Und so ein bisschen hatte die ganze Tour etwas von "die Nadel im Heuhaufen suchen" :-) Aber es hat geklappt- und immer wenn einer was entdeckt hat, hat er gleich den anderen Bescheid gegeben, und man hat sich gegenseitig geholfen das vermeintliche Krokodil ausfindidig zu machen.

Insgesamt ging die Tour so etwa eine Stunde, und als wir wieder am Dock ankamen, hatten wir doch ein paar schöne Exemplare vor die Linse bekommen. Aber schaut doch einfach selbst:

swamptour


Freitag, 30. November 2007

Happy (belated) Thanksgiving

Für alle von euch die schon seit Wochen auf einen neuen Bericht von mir warten, und die wie ich kaum glauben können, dass der November in meinem Blog einfach so übergangen wurde, kommt jetzt ein kleiner Nachtrag. Schließlich fand in diesem Monat der Feiertag schlechthin in den USA statt, und den will ich euch natürlich nicht vorenthalten. ;-)

Also dachte ich mir erklär ich euch doch einfach was es mit diesem „Thanksgiving“ auf sich hat. Thanksgiving findet in den USA immer am vierten Donnerstag im November statt. Obwohl in vielen Ländern "Erntedankfeste" im Kalender stehen, umweht das amerikanische eine Besonderheit. Denn wie die Geschichte erzählt hatten die Pilgerväter, die 1620 von England über den großen Teich nach Amerika kamen, ein unbeschreiblich hartes erstes Jahr in der Neuen Welt. Die ortsansässigen Indianer zeigten ihnen daraufhin, wie Mais und andere Getreidearten anzubauen sind, woraufhin die Ernte im darauffolgenden Jahr außergewöhnlich reich ausfiel. (Auch das Rezept für Popcorn soll angeblich von den Indianern stammen.) Deshalb veranstalteten die Pilgerväter ein Festmahl für die Indianer bei dem sie sich bei ihnen für die Hilfe bedankten, und vermutlich noch ganz nebenbei gesagt haben: „Ach übrigens wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das ganze Land haben wollen.“ (Allerdings wird dieser Teil der Geschichte gerne ausgelassen, denn die Ausrottung der Indianer ist ein Thema dass hier gern unter den Teppich gekehrt wird.)

Wie auch immer: Heute ist "Thanksgiving" jedenfalls einer der höchsten Feiertage in Amerika. Die Familien kommen zusammen, was dazu geführt hat, dass die Zeit um Thanksgiving die Hauptreisezeit in den USA ist: Straßen sind verstopft, Flüge ausgebucht. Hinzukommt, dass die Mehrheit der Arbeitnehmer nicht nur an Thanksgiving frei hat, sondern auch an dem drauffolgenden Freitag, was den meisten, wenn man das Wochenende dazu rechnet, vier freie Tage beschert. Ein echter Luxus in Amerika!

Traditionell kommt zu Thanksgiving natürlich Truthahnbraten mit Preiselbeeren-Sauce ("cranberry sauce") auf den Tisch. Auch Kürbiskuchen und süße Kartoffeln erfreuen sich größter Beliebtheit (was mich immer wieder vor Rätsel stellt...) Zum Fest gehört auch, dass man in sich geht und reflektiert, wofür man dankbar in seinem Leben ist. Bevor man sich den Bauch vollschlägt, sagt jeder am Tisch reihum, was ihn mit Dankbarkeit erfüllt: "I am thankful for ...".

Nach dem Essen sitzt man vor dem Fernseher und schaut "Football", wieso und weshalb konnte ich noch nicht herausfinden. Thanksgiving ist so schön, weil man keine Geschenke kaufen oder Karten schreiben oder sonst irgendetwas tun muss, sondern nur essen bis man aussieht wie ein Ballon (und das können die Amis ja besonders gut). Schade an Thanksgiving ist nur, dass es weniger als einen Monat vor Weihnachten liegt, und dadurch die Vorweihnachtszeit eher spärlich ausfällt. Während in Deutschland schon kaum das man die Uhr umgestellt hat die Nikoläuse darauf warten gekauft zu werden, fängt der ganze Weihnachtszirkus hier erst relativ spät an. Genau genommen am Freitag nach Thanksgiving. Und da hier die Adventszeit nicht wirklich gefeiert wird beschränkt sich die Vorweihnachtszeit auf die Schaufensterauslagen und die Christmassongs im Radio.

Meine persönliche Erfahrung was Thanksgiving anbetrifft? Nun ja, wie das halt so ist mit Feiertagen mit denen man nicht aufgewachsen ist- sie sagen einem herzlich wenig!!! Und man ist gerne bereit zu arbeiten damit die Einheimischen frei bekommen können. Es ist ja eh nicht so das man sich an solch einem Tag überarbeiten würde...

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Happy Halloween

Halloween in den USA zu verbringen ist einfach toll - unheilmlich, gruselig und ein Riesenspaß! Halloween ist die Zeit der Gespenster, Kobolde, Hexen und schwarzen Katzen. Aber auch eine Zeit für Süßigkeiten, kandierte Äpfel und Kürbisse...

Jetzt werden die ein oder anderen von euch vielleicht sagen „ja klar, das wissen wir doch“, schließlich ist es ja nicht so, dass uns Deutschen Halloween völlig unbekannt wäre, aber während bei uns Halloween eher aus kommerziellen Gründen eingeführt wurde und sich auf ein paar Süßigkeiten und die eine oder andere Party beschränkt, ist hier das ganze Land im Halloween Fieber. Besonders die Kinder freuen sich riesig darauf verkleidet von Haus zu Haus zu ziehen und mit dem Spruch „trick or treat“ nach Süßem zu fragen. (Selbst wir im Hotel hatten an dem Tag eine riesen Schüssel voll mit Süßigkeiten rumstehen – man weiß ja nie).


Dennoch ist Halloween keine amerikanische „Erfindung“, wie man leicht denken könnte wenn man sich das ganze Trara hier anschaut, sondern, wer hätt’s gedacht, hat eine lange Tradition und findet seinen Ursprung in Irland.
Der
Ausdruck "Halloween" stammt nämlich von „All Hallows Ewen“, der Nacht vor dem Feiertag „All Hallows“, unserem Allerheiligen am 1. November. Somit steht hinter dem Fest eigentlich eine christliche Tradition. Die religiöse Bedeutung hat diese Nacht zwar schon lange verloren (und ich persönlich bin davon überzeugt, dass die meisten Amis diese noch nicht mal kennen), gefeiert wird sie dafür aber immer mehr. Halloween ohne Partys, Kürbisse, Hexen und skurrile Kostüme ist hier völlig undenkbar!

Auch wir Interns wollten uns den Spaß natürlich nicht entgehen lassen und so trafen wir uns gleich zweimal um zusammen Halloween zu feiern.
Die
erste Halloweenparty stieg bereits am Freitag vor Halloween („Halloween-Weekend“- jaahh so etwas gibt es hier...) und fand in einem Club statt, der von Bekannten einer Kollegin betrieben wird, was soviel bedeutete wie Freikarten für den VIP Bereich ;-) Da Verkleidungen zwar nicht vorgeschrieben aber doch erwünscht waren, trafen wir uns alle bei Yvonne und Laura im Apartment um uns „halloween-tauglich“ zu machen. Ein paar Stunden später gingen wir dann als Kleopatra, Marilyn Monroe, Hexe, Peppels Feuerstein, usw. aus dem Haus. Am Anfang kamen wir uns ja schon alle noch ein bisschen dämlich vor, aber nachdem uns dann der ein oder andere Frankenstein entgegen kam lege sich das Gefühl recht schnell. Der Club in dem wir uns trafen war von oben bis unten dekoriert und mit Hilfe einer Nebelmaschine wurde für das richtige Gruselfeeling gesorgt. Es gab ein riesen Buffet und jede Menge zu trinken, aber am besten waren die ganzen Kostüme!!! Es gab Kapitäne und Piloten, Prinzessinnen und Wölfe, Vampire und Skelette, und eigentlich nichts was es nicht gibt...
Halloween


Ebenso viele, wenn nicht sogar mehr, lustige, gruselige, tolle und teilweise einfach nur atemberaubende Kostüme konnten wir auch an Halloween selber, also am 31. Oktober sehen. Ich glaub es gab keine Straße im kompletten French Quarter die nicht von Menschenmassen überlaufen war. Und fast jeder war verkleidet- Männer gaben sich als Frauen aus, Rotkäppchen ging mit dem bösen Wolf spazieren, heiße Polizistinnen trafen auf Sträflinge, Aliens warfen Bonbons von Balkonen, Mumien erwachten zu neuem Leben,... Man wusste teilweise gar nicht wo man zuerst hinschauen sollte!!!
Bei manchen Kostümen hatte man das Gefühl als ob der Mensch darunter den ganzen Tag nichts anderes gemacht hätte als sich auf diese Nacht vorzubereiten!!! Dazu kamen dann noch die Marching Bands, die ihre Runden durch das Quarter drehten, und mit ihrer Musik die ganze Szenerie abrundeten.
Halloween II

Auch
wenn jeder von uns gerne die ganze Nacht damit verbracht hätte die Straßen auf und ab zu laufen und in diversen Bars rumzuhängen, so war es doch leider immer noch ein Mittwoch und die meisten von uns mussten am nächsten Tag früh arbeiten. Aber wie sagt man doch immer: “man soll gehen wenn’s am Schönsten ist“ auch wenn’s in diesem Falle echt schwer fiel!

Aber wer New Orleans kennt, der weiß dass hier keine Party vor Sonnenaufgang endet!!! Und so kann man ziemlich sicher sein, dass Rotkäppchen und der böse Wolf noch lange zusammen getanzt, Piraten und Vampire ihr Unwesen getrieben, und Superhelden die Welt gerettet haben!!!

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Abenteuer Alltag

So, da wären wir mal wieder bei einer neuen Ausgabe von „Märchenstunde mit Tante Nicki“ (dass du mir das mit der Tante bloß nicht so erst nimmst- hörst du Marcel!!!!)

Nachdem ich so viele tolle Feedbacks von euch bekommen habe was meinen Blog angeht, schäm ich mich richtig dafür euch schon so lange nicht mehr mit Nachschub versorgt zu haben. Aber wie das halt so ist hat auch hier der Alltag einen fest im Griff, und es gibt Tage da passiert einfach nichts, aber auch gar nichts, worüber es sich lohnen würde zu schreiben.

Da ich dann aber doch nicht Schuld an eurem literarischen Hungertod sein möchte, kam mir eine Idee!!! Ich starte eine neue Rubrik in meinem Blog namens „Abenteuer Alltag“, vollgepackt mit den Dingen, die ich hier so erlebe, ohne bewusst darüber nachzudenken: die kleinen aber feinen Unterschiede im Zusammenleben mit Mr und Mrs America – seien es verschiedene Sitten und Bräuche, Angewohnheiten und Macken oder Dinge die uns Deutsche (oder Europäer im Allgemeinen) einfach nur vor Rätsel stellen. Einfach all das womit man konfrontiert wird wenn man sich im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ niederlässt.

Was mich auf die Idee gebracht hat?! Nun ja, wenn man auf die einfachsten Fragen keine Antwort mehr weiß, bzw. die Antwort zwar kennt, sie aber nicht ausdrücken kann, dann weiß man, dass irgendetwas nicht stimmt!!! So ging es mir die Tage als mich eine Kollegin nach meiner Körpergröße gefragt hat... -... tja, da stehst du erst mal da wie ein Idiot! Ich mein, ich weiß natürlich wie groß ich bin, aber auch nur solange ich das innerhalb Europas gefragt werde!

Denn wie vielleicht vielen von euch bekannt sein dürfte, herrscht hier nicht das metrische System, sondern man stößt auf so exotische Maßeinheiten wie "inches", "feet" und "yards", sowie "Square inches" oder "square feet", einer besonders netten Variante, die ich vor ein paar Tagen kennen gelernt habe als mich ein Gast fragte wie viele „Square feet“ unsere Zimmer denn hätten...(????!!!!)

Auch ist für mich nicht nachzuvollziehen, warum nun gerade drei "feet" ein "yard" ergeben sollen (einer äußerst wichtigen Längeneinheit beim Football). Kurz gesagt: ich habe absolut keine Vorstellung was sich hinter den Maßen verbirgt. Nun werdet ihr wahrscheinlich denken, dass das Ganze so schwierig nicht sein kann, da man sich doch nur einige Eselsbrücken zum Umrechnen merken muss. Weit gefehlt! Zum Umrechnen muss man sich nämlich komplizierterer mathematischer Operationen bedienen. So kann man z.B. "inches" in Zentimeter umrechnen, indem man die "inches" mit 2.54 multipliziert. Will ich ein „yard“ (=36inches) in Meter umrechnen, so muss ich das ganze mal 0.91 nehmen. Besonders klasse finde ich dann auch immer, wenn die Amerikaner anfangen die "inch" in die Hälfte, ein Viertel oder ein Achtel zu unterteilen und plötzlich von einem "quarter inch" sprechen. Ich sage euch, ein Wahnsinn! Zugegebenermaßen gibt es einige Einheiten, die etwas Leichter umzurechnen sind, z.B. "feet" in Meter (man muss ungefähr durch 3 teilen); das ist dann aber auch das Einzige, was ich mir merken kann....

Nachdem ich dann also erst mal sprachlos und schulterzuckend vor ihr stand um dann ein vorsichtiges 1.68m herauszubringen (was wiederum ihr die Stirn runzeln lies), zog die Dame es vor gleich selbst Maß zu nehmen. Schließlich geht es um unsere neuen Uniformen, und wir wollen ja alle dass die auch schön sitzen.

Also musste ich mir die Schuhe ausziehen, mich gerade an die Wand stellen und so lange still halten bis sie das Klemmbrett in der richtigen Position über meinem Kopf hatte um den Bleistiftpunkt zu malen. Dabei kam ich mir wieder vor wie in meinen Kindertagen, wo man immer gehofft hat, dass doch bitte, bitte ein paar Zentimeter (oder inches) seit dem letzten Messen dazugekommen sein mögen.

Mehr geworden ist es zwar mit Sicherheit nicht, aber wenn ich jetzt sage, dass ich etwa 5.5 feet groß bin, dann klingt das doch einfach riesig, oder?

Sonntag, 30. September 2007

Happy Birthday!!!!!!!!!

September ist mit Abstand der geburtstagsreichste Monat den ich kenne. Das war schon in Deutschland so, und hat sich auch hier nicht geändert:
Kaum hatte man das Kalenderblatt abgerissen stand schon der Geburtstag von Aryane vor der Tür (4. September). Da sie aber an ihrem Geburtstag mit ihren Eltern in Miami war, und sich dort für ein paar Tage verwöhnen lies, feierte sie erst im nachhinein mit uns.

Also trafen wir (Aryane, Laura, Yvonne und ich) uns am 14. September abends zum Essen in einem nahegelegenen Restaurant namens Bourbon House. Wie wir schnell merkten ein sehr teures Restaurant!!! Ich mein, wir wussten ja, dass es eins der besseren Lokale hier in New Orleans ist, und wir auch ganz gerne unsere Hotelgäste dorthin verweisen, wenn diese mal richtig schön ausgehen möchten, aber als wir dann einen Blick in die Karte warfen blieb uns schon kurz das Herz stehen! Es gab nicht einen einzigen Hauptgang unter 30.00 $!!!Eine Tatsache die Aryane offenbar vergessen hat zu erwähnen, als sie uns von diesem Restaurant vorschwärmte (Das letzte Mal war sie mit ihren Eltern dort, und da hat Papi natürlich die Rechnung beglichen....)
Aber was tut man nicht alles fürs Geburtstagskind!!! Jeder von uns bestellte artig und gemeinsam warteten wir auf das grandiose Essen das da wohl kommen musste. Schließlich wurde es dann auch von drei Kellnern serviert (damit wir auch wissen wohin der größte Teil des Preises fließt) und wir ließen es uns so richtig schmecken. Und ich muss gestehen, es war wirklich gut!!!! Trotzdem hatte ich irgendwie so das Gefühl, als kauten wir alle auf jedem Bissen ganz besonders lange rum ;-)

Nach dem Essen hatte Aryane (unsere „Süße“) dann total Lust auf einen Nachtisch, wollte aber nicht die Einzige sein die noch ein Dessert bestellt. Also tauschten Laura, Yvonne und ich schnell ein paar vielsagende Blicke aus und bestellten dann brav, wenn auch etwas zögerlich, noch ein Dessert (weiter 10$). Das Servieren desselbigen wurde dann aber doch noch zum Lacher des Abends: Aryane hatte die Tischreservierung auf den Namen unserer FO Managerin gemacht, da Karen Jackson einfach leichter für die Amis ist als Aryane van der Schepper und Karen eigentlich sowieso vorbei kommen wollte; trotzdem musste jeder von uns grinsen als wir den Teller von Aryane sahen, der mit den Worten „Happy Birthday Karen“ verziert war :-)
Auch der Nachtisch war aller erste Sahne, und so beglichen wir dann doch ruhigen Gewissens die Rechnung. Auch wenn keiner von uns bisher jemals so viel für ein Essen ausgegeben hat....
Nach dem Essen zog es uns Mädels dann noch auf die Bourbon Street, wo wir dann bis in den frühen Morgen in diversen Bars waren, bevor wir dann doch todmüde in unsere Betten fielen.

Geburtstag Aryane

Am nächsten Tag stand dann schon die nächste Feier vor der Tür. Diedericks ebenfalls 21. Geburtstag! Die Party, ein klassisches Barbecue, sollte abends auf der Dachterrasse stattfinden. Doch bevor es losgehen konnte mussten wir erst noch das Geschenk besorgen. Und da haben sich Nick, sein Kumpel Ringer und ich was ganz Besonderes ausgedacht: bei unserem letzten Wall Mart Besuch war Diederick nämlich so angetan von den Aquarien, dass er sich beinahe ein paar Fische gekauft hätte. Also dachten wir uns: „er will Fische? Na dann kriegt er auch welche!“ Und so sind Nick und ich am Samstagnachmittag noch mal zu Wall Mart gefahren, haben ein kleines Aquarium und drei Goldfische gekauft und sie dann passenderweise auf die Namen Nick, Ringer und Nicole getauft ;-)

Das Gesicht von Diederick, als wir mit den drei neuen Mitbewohnern vor der Tür standen, ist schwer zu beschreiben, aber es war so ne Mischung aus “ich hab’s geahnt“ - „das gibt’s doch nicht“ und „ihr seid ja total verrückt“. Aber gefreut hat er sich riesig, und die Fische waren Gesprächsthema Nummer Eins an dem Abend!!!

Geburtstag Diederick

Naja und dann? - dann kam der wichtigste aller Geburtstage ;-) Meiner!!!! ;-) An einem 27., so wie jedes Jahr und daher leicht zu merken ;-) Dennoch war es mein aller erster Geburtstag den ich nicht zu Hause gefeiert habe. Und wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich totale Angst davor, dass er total doof wird: sich keiner dafür interessiert und ich ganz alleine zu Hause sitze und vielleicht zum ersten Mal so richtig Heimweh bekomme. Aber Gott sei Dank war genau das Gegenteil der Fall! Ich habe sogar zwei Mal gefeiert: einmal rein und einmal raus!

Nun aber der Reihe nach: Mittwoch Abend, 23 Uhr- der Countdown läuft: nur wir leider nicht, denn Laura, Chris und ich hatten an diesem Abend Spätschicht, und kamen immer noch nicht raus. Das könnte knapp werden, dachte ich mir, als ich um 23.20 erneut auf die Uhr sah. Doch dann endlich konnten wir gehen! Jetzt nur noch schnell umziehen, und dann kann's losgehen. Auf dem Weg zu meinem Appartement klopfte ich noch schnell bei Nick und Ringer an die Tür, damit auch sie sich schnell fertig machten zum Gehen. Zusammen sind wir dann ins Pat O’Bryans gelaufen, einer Bar im French Quarter, wo man schön draußen sitzen kann, und der berühmt berüchtigte „Hurrikane“ verkauft wird... Auf dem Weg dorthin hat sich Nick als spitzen Zeitansager herausgestellt, und mich in den letzten fünf Minuten immer wieder an den Schultern gepackt und ganz aufgeregt geschüttelt („Oh my god, 4 minutes left!!!!“) Und dann plötzlich war es soweit! 0.00 Uhr- ich hatte Geburtstag! Ich konnte es noch gar nicht glauben, auch wenn mir die anderen plötzlich alle mitten auf der Straße gratulierten ;-)

Im Pat O’Bryans blieben wir dann so bis 2 Uhr morgens, aber als wir dann Hunger bekamen entschieden wir uns dafür noch schnell bei Jimanis vorbeizuschauen. Ringer lies auch ein paar Dollar springen, damit ich mir in meiner „special night“ Lieder aus der Musicbox wünschen konnte!!! Laura überreichte mir auch gleich ihr Geschenk (ein Bodyspray und ein Spannbettuch) und überhaupt waren alle total süß. Viel besser hätte der Tag eigentlich gar nicht anfangen können!!!
Am Donnerstag hab ich erst mal richtig schön ausgeschlafen ;-) Die erste Überraschung kam dann von Rochelle, als sie meinte sie wolle heute für mich jamaikanisch kochen. Also gab es gebackene Banane und Corned Beef. War ungewöhnlich aber gut! Dann habe ich auf Kirsten gewartet, die um 15.30 Feierabend hatte. Zusammen haben wir Minitörtchen (wenn schon kein richtiger Geburtstagskuchen) gegessen, und sie hat mir ihr Geschenk gegeben (2 Poster für mein Zimmer).

Abends waren wir dann im Margarita Ville, einem Restaurant das Südseefeeling aufkommen lässt. Die komplette Einrichtung erinnert an eine Strandbar in der Karibik: Palmenblätter, Strohmatten, Papageien, alles ist bunt und blumig und wer erst einen Blick in die Karte wirft und so Dinge wie „Cheesburger in Paradise“ und „Volcano Nachos“ liest, der hat eh schon ganz vergessen wo er eigentlich gerade ist.

Später am Abend (Kirsten und Aryane mussten leider schon ins Bett) waren Nick, Ringer und ich dann aber doch noch mal auf der Bourbon Street, und haben mit Chris, Diederick und Laura, die nach der Spätschicht noch vorbeikamen, die letzten Stunden meines Geburtstages gefeiert!

Geburtstag
Ach ja, übrigens, möchte mich auf diesem Wege auch bei allen aus der Heimat bedanken, die an mich gedacht haben. Hab mich über jede einzelne Mail riesig gefreut!!!!!!! Ganz besonders über diese Glückwünsche:


Link: sevenload.com

Montag, 17. September 2007

Marching Bands

Die Arbeit ist getan, der Feierabend da, und trotzdem keine Ahnung was tun.
So ging es Kirsten und mir letzten Samstag. Zu Hause sitzen? No way, viel zu langweilig. Also überlegten wir angestrengt was wir mit dem noch jungen Abend anstellen könnten. Da wir beide einen riesen Hunger hatten, beschlossen wir zu Jimanis zu gehen, einer kleinen Bar gegenüber von unserem Wohnhaus, wo ganz nebenbei auch noch „the world’s best burger“ verkauft wird.

Nachdem wir dann beide einen riesen 8oz Burger samt Pommes verdrückt hatten, waren wir so voll, dass wir beschlossen ein paar der zu uns genommenen Kalorien gleich wieder zu verbrennen; da es noch angenehm warm draußen war, und wir eh nichts besseres vorhatten liefen wir ein bisschen um die Blocks, als wir plötzlich von irgendwo her Musik und Trommeln spielen hörten.
Wir folgen neugierig der Musik, und gelangten schließlich zur Canal Street. Vor dem Sheraton Hotel hatte sich eine riesen Marching Band versammelt, und zog mit ihrem Getrommel zig Leute von überall her an. Da bereits ein paar Polizisten vor Ort waren und damit begannen den Verkehr zu regeln, vermuteten wir dass es wohl einen kleinen Umzug geben würde. Also blieben wir stehen und liesen uns von dem Rhythmus der Trommeln und den Klängen der Musik mitreißen.

Es kamen immer mehr Leute hinzu, und dann ging es endlich los. Die Band setzte sich in Gang und lief die Canal Street entlang, gefolgt von ein paar Umzugswägen und kleineren Tanzgruppen. Von den Wägen wurden die sogenannten „Beats“ geworfen, glitzernde Perlenketten aus Plastik die eigentlich kein Mensch braucht, aber jeder in Unmengen zu Hause rumliegen hat ;-) (Jetzt weiß ich auch warum und woher)
Bald darauf kam noch eine zweite Band von irgendwoher dazu, und hängte sich an das Ende des Zuges an. Zusammen drehten sie ein paar Rundem auf der Canal Street, und gaben so schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Mardigras, bei dem sich dann ganz New Orleans in eine einzige große Marching Band verwandelt.

Kirsten und ich liefen eine Weile neben dem Umzug her, sammelten dabei jede Menge der „Beats“ ein, aber nachdem wir dann bereits zu dritten Mal die Canal Street auf und ab gelaufen sind, und bereits vollgehängt mit Perlenketten waren, beschlossen wir dann doch nach Hause zu gehen.

Was nicht doch alles aus einem zu Anfangs langweiligen Abend werden kann. Da geht man nur mal kurz was essen, und schon steht man inmitten eines Umzugs. Aber das ist eben New Orleans!!! Hier weiß man nie so genau was als nächstes passiert ;-)



Donnerstag, 13. September 2007

American Football

Was dem Deutschen sein Fußball ist dem Amerikaner sein Football. So ähnlich die beiden Worte auch klingen, so unterschiedlich sind sich diese beiden Sportarten. Nur die Begeisterung die sie bei den Leuten auslösen bleibt die gleiche.
Als Amerikaner auf Zeit oder Lebensabschnittsamerikaner gehört es natürlich zu unseren Pflichten mit echten Amis einmal ein solches Footballspiel anzuschauen. Da kam es doch nur zu gelegen, dass vor knapp einer Woche die neue Season begonnen hat, und gleich im Auftaktspiel New Orleans auf die Mannschaft aus Indianapolis traf.

Al, ein langjähriger Mitarbeiter des Monteleone, nahm die Gelegenheit beim Schopfe und lud alle Interns, zumindest die die an diesem Abend Zeit hatten, dazu ein mit ihm in seine Stammkneipe zu fahren um das Spiel anzuschauen.

Nun ganz kurz was zu Al selber: Al ist über 70 Jahre alt, und eigentlich schon längst pensioniert. Dennoch ist er aus dem Monteleone nicht wegzudenken. Ich weiß nicht genau wie lange er schon für das Hotel arbeitet, aber wenn die Leute schon denken er gehöre zur Gründerfamilie, dann scheint das doch schon sehr lange zu sein. Ist auch egal, jedenfalls ist er jetzt, nachdem er schon unzählige Positionen hatte, als Fahrer tätig. Mit seinem eigenen Van namens „Hotel Al“ fährt er Leute zum Flughafen, holt Gäste von dort ab, macht Stadtrundfahrten, und ist auch sonst so ne Art Mädchen für alles. Aber eins muss gesagt sein: wer bei Al in den Van steigt muss sich auf etwas gefasst machen. Nicht nur dass er zu jedem Haus in New Orleans etwas zu erzählen weiß, nein, Al macht es auch einen höllischen Spaß Passanten anzuquatschen und auf die Schippe zu nehmen. So kann es vorkommen, dass man mit ihm die Bourbon Street langfährt, und er plötzlich ganz langsam neben ein paar Leuten herfährt, dass Fenster runterkurbelt, und ruft „hey du, wo ist die Bourbon Street?“ Oder er fährt einmal um den Block, spricht dann dieselben Leute noch mal an und sagt so was wie “ hey, das war der falsche Weg, jetzt bin ich ja schon wieder hier!“ Die meisten Leute sind dann total irritiert, geben sich aber dann die größte Mühe ihm noch mal zu erklären, dass er sich doch schon in derselbigen befindet. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Insassen, in diesem Fall wir, schon auf der Rückbank und kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen

Nachdem wir also ein paar Mal um den ein oder anderen Block gefahren sind und jede Menge über New Orleans sowohl vor als auch nach Kathrina gelernt haben, kamen wir dann doch noch an unserem Ziel an.

Die „Stammkneipe“ entpuppte sich als kleiner Bunker namens „Behind the red door“,oder so ähnlich. Wobei das mit der roten Tür wörtlich zu nehmen ist. Wie uns Al erzählte war die Kneipe nach Kathrina wohl völlig zerstört und bestand nur noch aus einer Mauer. Daraufhin hat der Besitzer mit dem Geld was er hatte noch drei Mauern drum rum gebaut, sodass ein länglicher Raum entstand von etwa 3m Breite und 10m Länge. Ja, und das ist sie nun, die komplett renovierte und sanierte Kneipe. Als wir ankamen dachten wir alle nur „oh Gott, was um alles in der Welt machen wir hier“, aber als wir dann drin waren, und das kostenlose Buffet gesehen haben, das mit viel Liebe dekoriert war, wussten wir warum uns Al hierher gebracht hat. Einer von seinen geheimen Insidertips!

Bis zum Spiel dauerte es noch knapp eine Stunde, die wir mit HotDog Futtern und Reden verbrachten. Dann war es endlich soweit und die neue Season fing an!!! Worauf alle Amis schon seit Wochen warteten, und in Begeisterungsrufe ausbrechen lies sobald die Kommentatoren die Teams ansagten, lies uns irgendwie alle total kalt. Wir starrten auf die Screen als würden wir die Nachrichten schauen.
Da von uns keiner auch nur die leiseste Ahnung von Football hatte war es auch irgendwie sehr schwer in das Spiel reinzukommen. So klatschten wir halt wenn alle klatschten, und wenn wir das Gefühl hatte dass es für die New Orleans’ „Saints“ nicht so gut zu laufen schien, machten wir ein besorgtes Gesicht. Immer wieder informierten wir uns dann bei Al ob es denn eher gut oder eher schlecht für uns läuft, woraufhin er nur meinte dass die Saints so schlecht spielen würden, dass es fast schon gut wäre das wir den Mist den sie fabrizieren nicht verstehen.
Nachdem wir mit 7 Punkten Rückstand in eine Werbeunterbrechung gingen, war es auch für uns Zeit zu gehen, da man dieses Unheil einfach nicht noch länger ertragen konnte (Original Zitat von Al: „I can’t take this fuckin’ shit anymore!!!!“ ). Und auch wir waren heimlich froh darüber nicht das komplette Spiel anschauen zu müssen, da es für uns alle doch sehr langweilig war;-)
Und wir waren uns alle schnell einig: Es geht halt doch nichts über Fußball!!!!!

Zum Schluss sollte noch gesagt sein, dass die Saints mit 10 zu 41 haushoch gegen die Indianapolis Colts verloren haben. (Gott sei Dank waren wir da nicht mehr dabei)

Mittwoch, 29. August 2007

Eine Woche schon vorbei

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber hier vergeht die Zeit wie im Flug! Ich bin nun schon seit über einer Woche da und habe schon so viel erlebt, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass ich letzten Samstag noch am Stuttgarter Flughafen saß, und in eine ungewisse Zukunft blickte...

Nun, was habe ich diese Woche so getrieben? Also am Montag hatte ich ein Termin mit dem Personalbüro, um die ganze paperwork (wie man hier sagt) abzuschließen. Ich habe meine Uniform und ein Namensschild bekommen, außerdem einen Hausausweis. Ich bin also nun offizieller Mitarbeiter des Monteleone, und trage meinen Teil zu über 100 Jahren Hotelgeschichte und Tradition bei.(Es gibt hier Mitarbeiter die seit über 40 Jahren dabei sind, krass oder?!)
Am Dienstag hatten wir einen Orientation Day. Dazu wurden alle neuen Mitarbeiter eingeladen. Es wurde die Unternehmensphilosophie erläutert, wir bekamen eine Führung durchs Haus (ich glaube ich werde mich dennoch das ein oder andere Mal verlaufen;-)), der Hotelmanager hat sich vorgestellt, die lange Tradition des Hauses und der Familie wurde etwas erklärt(kaum zu glauben wie es mal angefangen hat, und was daraus dann letztendlich entstanden ist)... Nun ja, alles was man so als neuer Mitarbeiter eben beachten und wissen muss. Abends habe ich dann eine der Annehmlichkeiten des Hotels genossen: den pool auf unserem rooftop!!!! Der pure Wahnsinn, sag ich euch. Du liegst da im 15. Stock, es ist warm, ein leichtes Lüftchen weht dir um die Nase, und du hast einen Ausblick- der Hammer!!!
Hotelpool


Am Mittwoch habe ich dann meinen Bank Accout eröffnet. Als Monteleone Mitarbeiter bekommen wir bei der benachbarten Bank ein Special Package, d.h. wir bekommen ein Checking Konto, ein Saving Konto, (also quasi ein Giro-und ein Sparkonto) außerdem eine kostenlose Debitcard mit der wir bei jedem Einkauf irgendwie Punkte bekommen, die wir dann wieder einlösen können, oder so, ach irgendwie halt ein besonderes Treatment. Ist eigentlich auch egal, solange was auf meinem Konto ist;-)

Tja, und dann am Donnerstag war's soweit. Ich hab augecheckt und bin in die benachbarten Appartments gezogen! Jetzt wohne quasi neben dem Hotel, was sehr praktisch ist, da ich so morgens länger schlafen kann:-)
Ansonsten kann man zu den Appartments hier eigentlich nur eins sagen: nicht schön aber selten!!! Am Anfang war ich wirklich geschockt wie die Leute hier wohnen. Ein Haus wie dieses würde in Deutschland entweder komplett renoviert, oder gleich zum Abriss freigegeben werden! Wenn man in den Hausflur kommt, begegnet einem eine morsche Holztreppe, an deren Treppengeländer ich mich definitif NICHT anlehnen würde, und die Steinmauern rundrum sind entweder rissig, oder es fehlen ein paar Steine einfach ganz...
Das Appartment selber besteht aus einem Wohnzimmer mit kleiner Küchen- und Essecke, sowie zwei Schlafzimmern und einem Bad. Die komplette Wohnung hat genau zwei Fenster, die sich intelligenterweise beide im selben Zimmer befinden- leider nicht in meinem :-(
Da ich mir das Appartment mit Rochelle teile und sie schon etwas länger hier wohnt, hat sie sich natürlich gleich das schönere Zimmer geschnappt, nachdem meine "Vorgängerin" ausgezogen ist. Bis Rochelle auszieht dauert es zwar noch ein bisschen, aber sollte ich bis dahin immer noch hier wohnen, habe ich mir ihr Zimmer bereits reserviert:-) Is ja wohl klar ;-)
Rochelle kommt übrigens aus Jamaica und macht hier ihr Food & Beverage Training.
Appartment

Am Freitagabend gab Petra ihre Abschiedsparty. Sie war für 12 Monate in der Reservierung beschäftigt, muss jetzt aber in die Schweiz zurück um dort ihr Abitur oder Matura nachzumachen... Sie ist deswegen total traurig und will 2008 wieder zurückkommen. Mal schauen ob das mit ihrem Visum klappt. Die Party war richtig cool.
Es gab ein Barbecue auf ihrem rooftop mit Burgern, Salaten und jedemenge Drinks,...Immer wieder kamen und gingen Leute, manche schauten nur kurz in ihrer Pause vorbei schnappten sich schnell einen Burger und gingen dann wieder...Jedenfalls war ein sehr lustiger Abend, der auch für den ein oder anderen bis zum Morgengrauen andauerte- für mich war allerdings um 3.00 Feierabend:-)

Das Wochenende war dagegen eher gechilled:-) Eigentlich wollten Aryana und ich morgens ins Sheraton Hotel gehen und uns dort an deren Pool legen. Da es aber noch ziemlich bewölkt war änderten wir unseren Plan und gingen in eine Shopping Mall ganz in der Nähe. Da es dort auch ein Kino gibt schauten wir schnell nach was zur Zeit so läuft und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon in einem der kleinen Kinosäle und schauten "Becoming Jane" :-)
Aber wie wir schnell merkten übertreiben die Amis es von Zeit zu Zeit mit der Aircondition! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie kalt es war! Aryana und ich hatten beide unsere Badetücher um den Oberkörper geschlungen, und uns ganz tief in den Sessel gekuschelt, trotzdem war es bitterkalt!!!! Ich mein, ich weiß ja nicht, vielleicht geht es auch nur den Europäern so, denn die anderen Leute im Kino schienen völlig relaxed zu sein trotz Spaghettitop und Shorts, aber wir zwei bibberten am ganzen Körper...Als dann der Film (endlich)zu Ende war spürten wir beide unsere Zehen kaum noch, und wir verließen so schnell wie möglich die Mall um uns in der Sonne etwas aufzuwärmen. Mein Gott tat das gut! Und dann erst das heiße Stück Pizza, das wir uns beide gönnten...mmmmhhhh:-) Als wir alle Gliedmaßen wieder beisammen hatten sind wir dann doch noch ins Sheraton gegangen. Im 8. Stock haben wir es und dann am Pool gemütlich gemacht, und uns von der Abendsonne (die hier immer noch sehr warm ist) bräunen lassen..."What a wonderful world"

Mittwoch, 22. August 2007

Der erste Tag

Nach 12 Stunden Schlaf wachte ich am Sonntagmorgen erholt in meinem Hotelzimmer auf.
Ich bin in New Orleans war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss. Es war ein sehr schönes aber auch zugleich irgendwie merkwürdiges Gefühl. Alle Eindrücke des letzten Tages kamen in mir hoch, und ich saß bestimmt 5 Minuten erstmal nur regungslos in meinem Bett. Da ich aber einen riesen Hunger hatte entschied ich mich dafür schnell zu duschen, und in die Lobby zu gehen. Unten angekommen, fragte ich Yvonne an der Rezeption wo ich denn frühstücken könnte, da ich ja genaugenommen kein richtiger Gast war, und deshalb auch nicht im Restaurant essen durfte. Da aber jeder Intern hier irgendwie verschiedene Dinge tun durfte oder nicht durfte als er ankam (oder manches auch einfach so gemacht hat, ohne zu wissen ob es erlaubt ist oder nicht) meinte sie ich solle einfach mal im Restaurant fragen. Dort hieß es aber dann doch leider nein, unten sei die Kantine. :-(
Da ich keine Ahnung hatte wo sich dieselbige befindet nutzte ich meine Suche nach einem Frühstück für einen kleinen Rundgang durchs French Quarter. Auf der Straße kam mir dann gleichmal ein etwas älterer Schwarzer entgegen, streckte mir die Hand aus, fragte mich wie es mir gehen würde und wünschte mir einen guten Morgen bevor er mich dann fragte ob ich was zu essen für ihn hätte. Ich verneinte dies, und und um nicht allzu forsch zu wirken sagte ich ihm dass ich gerade erst aus Deutschland gekommen sei und bisher weder Essen noch Dollars hätte (was ja auch irgendwie stimmte, bis auf das mit den Dollars ;-)) Daraufhin bedankte er sich bei mir (wofür auch immer) und wünschte mir nochmals einen schönen Tag!!! Seine Freundlichkeit und der Anstand wundern mich heute noch irgendwie. Sowas hab ich bisher noch nie erlebt- freundliche, höfliche Bettler!
An der nächsten Ecke war ein kleiner Shop, der von Drogerieartikeln über Medikamente bis hin zu Essen und Trinken alles Mögliche verkauft. Leider nichts passendes für mich, also fragte ich an der Kasse nach wo man hier frühstücken könnte. Die Antwort der Kassiererin lies mich beinahe in schallendes Lachen ausbrechen: "Oh, there's a McDonald over there" .....!!!!!!???

Oh Gott, in welchen Film bin ich denn gerade gepurzelt. Klischeehafter hätte der Tag ja nicht beginnen können. Erst die Schattenseite der USA und dann die Junkfood Mentalität. Wie gesagt, am liebsten hätte ich laut losgelacht!!!!
Stattdessen ging ich weiter spazieren. Nebenbei soll gesagt sein, dass es hier jede Menge Läden gibt die Breakfast anbieten, aber eben nicht das was ich gesucht habe. Entweder es ist so ein richtig großes Frühstück und teuer oder eben die Billigvariante bei Fastfoodketten. Aber angeboten wird überall ähnliches. Man findet hier Eier, Speck, Fleisch, Sausages, Burger,...alles was mich mehr an Mittagessen erinnert als an Frühstück. (Folge: das erste was ich in Deutschland vermisse sind die unzähligen Bäcker)

Mittlerweile war es dann aber auch schon später Vormittag und ich beschloss das Frühstück ausfallen zu lassen. Mittagessen findet sich hier offensichtlich leichter!!!!
In einer Mal wurde ich dann fündig: Ceasar Salad- genau darauf hatte ich so richtig Lust! Lecker, billig, und annähernd gesund;-)

Gestärkt ging meine perönliche Sightseeing Tour dann weiter durchs French Quarter und zum Fluss. Ich konnte immernoch nicht fassen dass ich tatsächlich am Ufer des Mississippi stehe. Dem Fluss aus Filmen wie "vom Winde verweht", "Mississippi Burning" und anderen Südstaatengeschichten. Am liebsten hätte ich mich auf eine der vielen Bänke gesetzt um die Raddampfer und andere Schiffe zu beobachten. Da es jedoch knallig warm war, ging ich wieder ins Hotel zurück um mich etwas abzukühlen.

Dort traf ich wieder ein paar Interns, die mich dazu einluden mit ihnen und noch ein paar anderen am Abend Pizza essen zu gehen. Und obwohl es ja eigentlich erst mein aller erster Tag in New Orleans war, hatte ich schon zu diesem Zeitpunkt das Gefühl mindestens schon eine Woche dort zu sein. Ob es an den netten Leuten lag, oder daran, dass ich innerhalb eines Tages bereits das French Quarter abgelaufen habe weiß ich nicht, ist aber eigentlich auch egal.
New Orleans

Sonntag, 19. August 2007

Das Abenteuer beginnt...

So, es it soweit: Ich bin in New Orleans angekommen, und habe meine erste Nacht gut überstanden. Die Anreise war zwar lange, aber da für mich ja eh kein Flug lang genug sein kann , war das auch völlig in Ordnung. Heute möchte ich damit anfangen diesen Blog mit etwas Leben zu füllen- meinem Leben! Alles, oder sagen wir Vieles von dem was ich hier erleben werde, möchte ich euch auf diesem Weg erzählen, und euch so die Möglichkeit geben an meinem "big adventure" teilzunehmen.

Aber jetzt erstmal der Reihe nach:
Samstag, 18. August 2007- das Abenteuer beginnt.
Morgens um 7.15 Uhr gings los. Mit der Air France nach Paris! Die erste Aufregung dann am Flughafen Charles de Gaulles. Mit etwa 10 Minuten Verspätung kamen wir um 8.45 dort an. Boarding Time für den Flug nach Atlanta hat allerdings schon um 8.25 angefangen- ooops!
Kurz gesagt, ich bin gerannt wie eine Blöde, schnell noch den Bus- und Bahntransfer geschnappt um den langen Weg zu verkürzen, durch die Gepäckkontrolle gesaust,und völlig fertig dann ins Flugzeug eingestiegen. Dass mir auf dem Weg zum Gate immer wieder Bodenpersonal entgegen gerannt ist und laut "Atlanta???? -Ok hurry up!" gerufen hat, hat nicht gerade zur Beruhigung beigetragen. Wenigstens waren sie so freundlich diverse Absperrbänder aufzumachen, damit die anderen Passagiere und ich uns das "Schlangenlinien-Laufen" sparen und einfach querfeldein rennen konnten.......

Die erste schöne Überraschung kam dann im Flieger: ich weiß ja nicht ob so viele Leute den Flug verpasst haben, oder ob sich das Bodenpersonal am Stuttgarter Flughafen geirrt hat, aber ausgebucht war der Flieger noch lange nicht!!! Und wer mich kennt wird sich nun denken können was passiert! Statt meinen reservierten Platz am Gang zu besetzen, schnappte ich mir schnell den nächst gelegenen Platz am Fenster. Natürlich hab ich vorher gefragt:-) Aber die Flugbegleiter von Delta waren alle eh total relaxt. Einer bot mir sogar allen Ernstes an, mich im Mittelgang auf den drei Plätzen hinzulegen, weil das doch soooo bequem wäre. Aber die beiden Plätze am Fenster (neben mir saß nämlich niemand) waren genug um es sich so richtig bequem zu machen,und nebenbei noch aus dem Fenster zu schauen und tolle Fotos zu machen.

In Atlanta angekommen musste ich erst durch die Immigration Kontrolle. Meine Papiere in der Hand, und mit leicht erhöhtem Puls stand ich also in der Schlange, und wartete darauf von einem der sehr ernst blickenden Officers (allesamt mit Schusswaffen ausgestattet) hoffentlich die ersehnten Stempel zu bekommen. Als ich dann dran war, war aber alles total easy going! Mit einem freundlichen (für die Amis bekannten) "hey, how you're doin' "wurde ich von ihm begrüßt, bisschen bla bla über den Grund meines Aufenthaltes, zwei Fingerprints und noch einem Verbrecherfoto, und schon knallten die Stempel auf's Papier! Welcome to America!!!!

Dann musste ich nur noch mein Gepäck holen (Gott sei Dank war alles da) und schon wurde ich zum nächsten Ort geführt wo ich meine Koffer wieder aufgeben konnte. Nun hatte ich noch massig Zeit auf dem Flughafen übrig. Ich kaufte mir meine erste amerikanische Zeitschrift und einen Strawberry-Lemonade Smoothie. Und dann hieß es einfach nur warten. Schließlich war dann auch hier Boarding Time. Im Flieger kam dann allerdings folgende Durchsage: "Sehr verehrte Passagiere willkommen an Bord. Wie sie vielleicht beim Einstieg gesehen haben (die Pilotenkabine war offen) haben wir noch keine Piloten. Sie sind zwar bereits im Gebäude müssen aber erst noch hier her laufen und dann noch die üblichen Checks durchführen weswegen wir leider noch nicht starten können....Nach der Ansage ging erst mal ein Lachen durchs Flugzeug:-)
Dann, mit 40 Minuten Verspätung gings aber endlich los, und irgendwie haben die Piloten es dann auch geschafft mit nur 10 Minuten Verspätung in New Orleans zu landen.
It's a long way to New Orleans

Abgeholt wurde ich von drei anderen Interns. Laura mit der ich schon länger in Emailkontakt war, Yvonne aus Holland und Kirsten aus Deutschland. Ich wurde von allen super lieb begrüßt und willkommen geheißen. Zusammen holten wir dann mein Gepäck, auch hier kam alles an ;-) (was mich bei den Unmengen von Flügen und Passagieren immer wieder freudig überrascht....) Mittlerweile war ich seit 20 Stunden auf den Beinen, und mit nur etwa 4 Stunden Schlaf die Nacht davor auch ziemlich müde. Außerdem hatte ich ein bisschen Kopfweh, und die drückende Hitze als wir aus dem Flughafen rauskamen, machte die Sache nicht angenehmer. Mit dem Taxi fuhren wir etwa 30 Minuten zu Hotel, wo uns dann gleich ein doorman freundlich begrüßte und die Türe aufhielt während ein bellman meine Koffer hineintrug und wir einfach nur gemütlich hinenspazieren konnten :-) So kann's gerne weitergehen!
Nachdem ich dann eigecheckt hatte gingen wir gleich auf mein Zimmer, redeten noch etwas, aber um 19.30 Uhr Ortszeit (wir sind hier 7 Stunden zurück!!!) fiel ich dann endlich ins Bett. New Orleans 1. Tag!