Mittwoch, 21. April 2010

Von River Valley nach Wellington

Am naechsten Morgen hiess es erstmal wieder warten. Ein paar Leute aus unserer Gruppe hatten eine dreistuendige Rafting Tour gebucht, und wuerden vor Mittag nicht wieder da sein.
Deshalb versammelten wir anderen uns in der Lobby der River Valley Lodge und warteten darauf endlich abreisen zu koennen.

Gegen 13.00 Uhr hiess es dann endlich Abfahrt.

Wir machten jeweils einen kurzen Stop in Taihape und Bulls.
Bulls ist ein wirklich skuriles Staedtchen: hier dreht sich alles um "Bulls". Ueberall begegnen einem Bullen oder Kuehe und alles was damit in Verbindung gebracht wird. Ausserdem enden die Namen saemtliche Laeden oder Einrichtungen auf "...bulls", was ebenso amuesant wir clever ist:

So heisst die Buecherei zum Beispiel "read-a-bull" (von readable = lesenswert), die Kirche "forgiv-a-bull" (von forgivable = entschuldbar), die Polizeistation "consta-bull" (constable = Polizist), und das Krankenhaus "cur-a-bull" (von curable = heilbar).

Eine wirklich suesse Idee wie ich finde, die einen bei einem Rundgang durch die Stadt das ein oder andere Mal schmunzeln laesst :-)

Nach einem "eat-a-bull" Mittagessen in Bulls ging die Fahrt dann weiter. Der Weg fuehrte vorbei an den Ruahine und Tararua Gebirgszuegen sowie weitem Farmland.

Kurz vor Wellington erreichten wir die Kapiti Kueste von wo aus wir einen guten Blick auf die Kapiti Island hatten.

Es war schon dunkel als wir schliesslich in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands ankamen.

Da es schon recht spaet war, und auch bereits zu dunkel fuer einen Stadtrundgang, gingen Emma und ich an diesem Abend noch fuer eine Weile ins Te Papa Museum.

Te Papa stammt aus der Sprache der Maori, und bedeutet soviel wie "der Ort der Schaetze dieses Landes"

Das Te Papa Museum ist das Nationalmuseum Neuseelands, und eine der Hauptattraktionen Wellingtons. Auf sechs Ebenen werden hier die vielseitigen Aspekte des Landes beleuchtet.

Und wer jetzt denkt "oh wie langweilig- ein Museum" dem kann geholfen werden. Denn wer glaubt in einem Land des Extremsports und der Adrenalinjunkies ein einfaches Museum zu finden der irrt sich gewaltig. Te Papa macht Spass! Ehrlich!

Es ist wirklich tolles Museum, in dem man, wenn man es richtig macht, bestimmt drei Tage verbringen muesste um alles sehen und ausprobieren zu koennen.

Und das allerbeste daran- es kostet noch nicht einmal Eintritt! Unglaublich aber wahr!

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