Heute legten wir zum zweiten Mal in Mexiko an. Der Hafen, bzw. die Stadt in der wir heute den Tag verbringen durften hieß Zihuatanejo. Eigentlich Ixtapa-Zihuatanejo. Denn dieses Baderessort an der südmexikanischen Pazifikküste ist eine Doppelstadt, bestehend aus einer Art Retorten-Hotelanlage Ixtapa und dem einstigen Fischerdorf Zihuatanejo.Da wir für heute keinen Ausflug über das Schiff gebucht hatten, machten Steffen und ich uns alleine auf den Weg. Den touristischen Hotelteil der Stadt wollten wir uns nicht antun, und deshalb hielten wir uns nur in dem eher einheimischen, ursprünglichen Stadtteil auf.
Erst wenn man etwas tiefer in die Stadt eintaucht erscheint einem das wahre Mexiko. Erst dann entdeckt man wie die Menschen hier ihren Alltag leben. Kleine Läden und Märkte säumen die Straßen. Verkäufer preisen ihre Waren an, und es herrscht ein unbeschreibliches Getummel.
Es ist schön und vor allem interessant fernab der Touristenmeile zu sein, jedoch auch ein wenig merkwürdig. Wir kommen uns komisch, und in dieser Welt, die nicht unsere ist, auch sehr fremd vor.
Sind wir es, die so verweichlicht sind, oder sind die Leute (und Mägen der Menschen) hier einfach nur so hart im nehmen? Wir wissen es nicht.
Nach ein paar Stunden hatten wir so ziemlich alles gesehen was dieses Fischerdorf zu bieten hatte. Um zu duschen und abzukühlen gingen wir zurück aufs Schiff.
Dort verbrachten wir den Rest des Nachmittags. Am Abend brachen wir dann wieder auf. Ein weiterer Seetag lag vor uns.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen